Grippe und RSV bleiben aktiv – was heisst das für wirksame Desinfektion?

Warum alkoholbasierte Desinfektion jetzt entscheidend ist

Das BAG-Infoportal übertragbare Krankheiten veröffentlicht jeden Mittwoch die aktuellen Infektionsdaten für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein.

In der Auswertung von letzter Woche zeigt sich weiterhin eine hohe Aktivität von Influenza A sowie RSV.

BAG-Infoportal übertragbare Krankheiten

Beides sind behüllte Viren, die im Gesundheitswesen eine zentrale Rolle spielen. Entscheidend ist dabei nicht nur dass desinfiziert wird – sondern womit.

Alkoholbasierte Desinfektion: warum sie so zentral ist

In der Händehygiene sind Alkohole die tragende Säule wirksamer Desinfektion. Zum Einsatz kommen vor allem:

  • Ethanol
  • n-Propanol (Propan-1-ol)
  • Isopropanol (Propan-2-ol)

sowie gezielte Kombinationen daraus.

Diese Wirkstoffe wirken über mehrere Mechanismen gleichzeitig:

  • Denaturierung von Proteinen
  • Schädigung von Zell- und Virushüllen
  • Inaktivierung essenzieller Strukturen von Mikroorganismen

Dadurch sind Alkohole hochwirksam gegen ein breites Spektrum von Erregern – sowohl bakterielle als auch virale.

Bakterien, Pilze und Viren: das Wirkspektrum zählt

Für die hygienische Händedesinfektion ist in der Praxis entscheidend, welches Wirkspektrum ein Produkt abdeckt:

  • bakterizid inkl. tuberkulozid/mykobakterizid
  • levurozid, fungizid

viruzid, abgestuft nach:

  • begrenzt viruzid → behüllte Viren (z. B. Influenza A, RSV)
  • begrenzt viruzid PLUS → zusätzlich Adeno-, Rota-, Noroviren
  • viruzid → alle behüllten und unbehüllten Viren

Influenza A und RSV fallen in den Bereich begrenzt viruzid. Moderne alkoholbasierte Formulierungen erreichen dieses Wirkspektrum zuverlässig – häufig auch darüber hinaus.

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Konstantin Satushev CEO und Verwaltungsratspräsident

Unser Gesundheitssystem steht unter ständigem Kostendruck. Oft wird dabei angenommen, dass Einsparungen automatisch zu geringerer Qualität führen. Bei Sana Swiss Services zeigen wir, dass das nicht so sein muss. Wir denken Beschaffung und Logistik neu, damit Spitäler und Pflegeeinrichtungen ihre Kosten senken können, ohne Kompromisse bei der Qualität eingehen zu müssen.

Während meines Masterstudiums in Gesundheitswissenschaften und Technologie an der ETH Zürich habe ich mich damit beschäftigt, wie das Gehirn seine Energieversorgung stabil hält, wenn die verfügbaren Ressourcen knapp werden. Diese Faszination für Gleichgewicht und Belastbarkeit begleitet mich bis heute.

Mir ist es wichtig, wissenschaftliches Denken mit unternehmerischem Handeln zu verbinden und so dazu beizutragen, dass unser Gesundheitssystem einfacher, bezahlbarer und menschlicher wird - für alle, die darin arbeiten, und für alle, die davon abhängen.

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